Bocklemünd/Mengenich wurde urkundlich zum ersten Mal 941 erwähnt. Damals schenkte ein Kölner Erzbischof den Nonnen von St. Cäcilien zwei Höfe und das umliegende Ackerland auf dem Gebiet des heutigen Stadtteils.
Der Stadtteil zeichnet sich zum einen durch seinen dörflichen Charakter aus, der durch die beiden alten Ortskerne geprägt wird, die 1888 nach Köln eingemeindet wurden.
Demgegenüber steht die Erweiterung des Stadtteils in den 1960er Jahren durch den Bau einer Großwohnsiedlung für etwa 8.000 Menschen. Es wurden moderne, großstädtische Wohngebäude errichtet, die die historische ein- und zweigeschossige Bebauung überragen. Das soziale und alltägliche Leben konzentriert sich dabei auf das Görlinger Zentrum, welches sich im Zentrum der Großwohnsiedlung befindet.
Das Görlinger Zentrum lädt mit seiner Fußgängerzone zum Einkaufen, Verweilen und Spielen ein. Hier finden sich zahlreiche Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie Lebensmittelläden, Drogerie, Friseur und Apotheke. Das Görlinger Zentrum ist somit auch der zentrale Treffpunkt im Stadtteil. Donnerstags findet im Zentrum der Markt statt.
Bocklemünd/Mengenich liegt in äußersten Nordwesten Kölns und wird begrenzt durch die Venloer Straße, den Militärring und die Autobahn A1. Im Norden, Richtung Pesch liegt landwirtschaftlich genutztes Gelände, es gibt also keine direkte Nachbarschaft zu anderen Vierteln, dafür viele Grün- und Waldflächen rund ums Viertel. In gewisser Weise hat der Stadtteil damit doch seinen dörflichen Charakter bewahrt.